Hannover Schacht 2: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 8. Februar 2026, 00:40 Uhr

Schachtdaten: Hannover Schacht 2
Schachtdeckel von Hannover Schacht 2 in 2010
Schachtdeckel von Hannover Schacht 2 in 2010
Schachtdeckel von Hannover Schacht 2 in 2010
Andere Namen Christian, Hermann [1]
SATÖB-Nr 2580/5708/005/TÖB [2]
Bergwerk Hannover
weitere(s) Bergwerk(e) Sechs Brüder & sechs Schwestern, Bergwerke Bochum [1]
Teufe (Größte Tiefe) 1.045 m [3]
Schachtdurchmesser 7,00 m [4]
Teufbeginn 1857
Betriebsende 1973
Schachtlage seiger [5]
Sichtbar Schachtdeckel
Geographische Lage [4]
Standort Bochum
Gemarkung Hordel
Straße Hannoverstraße
Gauss-Krüger-Koordinaten R 25 80948.00 - H 57 08384.00
Koordinaten 51° 30′ 15″ N, 7° 9′ 55″ O51.5041857.165192Koordinaten: 51° 30′ 15″ N, 7° 9′ 55″ O
Lagegenauigkeit +-5m
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Lebenslauf [1]

  • 1857 Teufbeginn als Schacht 2 der Zeche Sechs Brüder & sechs Schwestern, wegen starker Wasserzuflüsse bald wieder gestundet.
  • 1865 Erneuter Teufbeginn, Benennung als Christian (später Hermann).
  • 1868 Erneute Teufeinstellung.
  • 1869 Weiterteufen.
  • 1870 Die Zeche wird umbenannt in Hannover.
  • 1871 Schacht ist in Förderung ab der 2. Sohle.
  • 1888 Für den Schacht wird die erste Turmfördermaschine System Koepe der Welt errichtet.
  • 1938 Abriss des Malakowturmes und Neubau eines Stahlfördergerüsts mit Turmförderung.
  • 1947 Inbetriebnahme der ersten Vierseilförderung der Welt. Dazu wird 1948 eine neue elektrische Fördermaschine eingebaut.
  • 1956 Die Fördermaschine erhält einen zweiten Elektromotor, und hat damit jetzt eine Leistung von 2*3200 kW. [6]
  • 1963 Umbau des Zentralförderschachtes 2.
  • 1964 Als Zentralförderschacht in Betrieb.
  • 1967 Durch den Verbund der Zechen Hannover, Vereinigte Constantin der Große und Hannibal kommt der Schacht zu den Bergwerken Bochum.
  • 1973 Der Schacht wird stillgelegt und bis spätestens 1975 verfüllt.
  • 1976 Die Vierseil-Fördermaschine wird abgebaut, und in der Zeche Fürst-Leopold am Schacht 1 wieder in Betrieb genommen.[7]
  • 1979/1980 Der Förderturm wird abgebrochen.

Bilder

Links

Quellen

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. 3. Auflage, Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9
  2. ↑ Gutachtliche Stellungnahme zur Freisetzung von Grubengas an der Tagesoberfläche und zum Monitoring im Zuge des Wasseranstiegs im Bereich der Wasserprovinz Zollverein.
  3. ↑ Ruhrzechenaus.
  4. ↑ 4,0 4,1 Hinweisschild am Schachtstandort.
  5. ↑ Die Schachtlage ergibt sich aus der Bauweise des (ehemaligen) Fördergerüsts bzw. des (ehemaligen) Förderturms oder aufgrund der Teufe.
  6. ↑ Fotogalerie Thomas.
  7. ↑ WAZ vom 11.10.2001.